In der Spielzeit 2020/21 gab Anne-Fleur Werner ihr Debut als Margerethe in einer konzertanten Aufführung in Gounods "Faust" und debutierte als Stiefmutter in der österreichischen Erstaufführung von Alma Deutschers Oper "Cinderella". Zudem wird sie als Sonja in Lehàrs "Der Zarewitsch" bei den Lehar Festspielen 2021 mitwirken.

Seit der Spielzeit 2017/18 war sie Ensemblemitglied des Salzburger Landestheaters, wo sie unter anderem als Gräfin Almaviva, Fiordiligi, Antonia und die Tochter in Hindemiths Cardillac zu erleben war.

Im Herbst 2019 gab sie ihr Rollen- und Fachdebut als Rezia in Webers “Oberon“ und war Cover für Elsa in der Felsenreitschule Salzburg.

Im September 2016 war sie Finalistin des internationalen Wettbewerbs Competizione dell’Opera im Moskauer Bolschoi-Theater und trat anschließend mit dem Bruckner Orchester im Bruckner Haus Linz auf.

Bei den Salzburger Festpielen 2017 war sie  Teilnehmerin des renommierten Young Singers Project  und trat als Solistin im Young Conductors Award Concert Weekend auf.

Die Sopranistin mit deutschen Wurzeln begann bereits als Elfjährige ihre Gesangsausbildung bei Christel Borchers an der Musikhochschule München und studierte später am Salzburger Mozarteum bei Horiana Branisteanu und Ingrid Kremling-Domanski. In der Liedklasse von Helmut Deutsch absolvierte sie ihr Masterstudium mit Auszeichnung. Während des Studiums sang sie in Produktionen des Mozart Opern Instituts unter der Leitung von Josef Wallnig Meleagro in Glucks selten aufgeführter Oper "La Corona". 

Zudem besuchte sie Meisterklassen von Montserrat Caballé, Helen Donath, Rudolf Piernay, Manfred Jung und Gudrun Ayasse und erhielt wichtige Impulse durch ihre Arbeit mit Dirigenten wie Ido Arad, Ivor Bolton, Massimo Zanetti, Fabio Mastrangelo, Adrian Kelly, und Oliver von Dohnányi, sowie dem Liedpianisten Malcolm Martineau. Anne-Fleur Werner war Stipendiatin der „Jungen Musiker Stiftung Bayreuth“.

 

 

 

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